Eigentlich wollte ich Euch von schönen Dingen erzählen, aber meine Fassungslosigkeit ist stärker und damit es nicht mehr meine Seele belastet, schreibe ich es auf.
Ihr gebt mir doch Recht das wir im Jahr 2024 leben
und nicht im Mittelalter
Leider fühlt es sich für mich nicht so an
Schon wenn ich morgens die Zeitung lese
frage ich mich, welche Barbaren unter uns leben.

- Frau vor ihren drei Kinder vom Ehemann erstochen
- Raub in der Stadt Täter sticht auf Opfer ein
- Grünanlage wird zum Angstraum
- Automatensprenger flüchtet
- Exhibitionismus im Skaterpark
- eine ganze Stadt in Angst Einkaufsstraße wird übernommen
- usw usw
Wie soll man da denn noch positiv durch die Welt gehen?
Wo führt das alles hin?
Ja, ich weiß ich wohne laut Statistik in der ärmsten Stadt von NRW
- Spaziergänge wie früher am Abend sind nicht mehr möglich, man fühlt sich einfach nicht sicher.
- Wenn ich Spätdienst habe bin ich froh wenn ich wieder gesund und munter nach Hause komme.
- Spät in den Supermarkt - keine gute Idee
- seine Meinung laut vertreten - ebenfalls keine gute Idee
Woher kommt diese Verrohung - dieses mir ist alles "Scheiß egal"
Hey, ich habe Müll zu viel - ach egal raus damit.
Schwupps über den Zaun - vor die Mülltonnen
Mensch - Leute wir haben einen Recyclinghof -
dort kann man fast alles kostenlos abgeben.
Warum klärt man die Menschen nicht auf.
Du kannst nicht zu uns kommen?
Kein Problem - wir kommen und holen es ab!
Ach so zu viel Arbeit
Ich fahre mit dem Auto zum nächsten Müllhaufen
und lege meinen Müll dazu
sagt ja keiner was - und wenn - dann.......
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| eine von vielen wilden Müllkippen in der Stadt |
Andere kommen wühlen sich durch Säcke und Kartons -
vielleicht ist ja noch was wertvolles dabei.
Fenster auf - Müll raus - Fenster zu. Sieht ja keiner....
Mülleimer werden als Trainingsobjekt zum Kickboxen genutzt - aber sicherlich nicht um seinen Müll dort zu entsorgen. Den kann man doch einfach fallen lassen - sieht doch keiner.
Ich habe den Eindruck die Reinigungsfahrzeuge fahren nur noch da, wo sie wenig zu tun haben - wo es noch schön ist. Mitarbeiter sind überfordert, die Meldungen über wilde Müllkippen häufen sich - wo anfangen und wo aufhören?
Altkleidercontainer - mutieren zum Selbstbedienungsladen - warum die Säcke noch in den Container, davor liegen sie doch gut und man kann sie besser aufreißen.
All das beschert einem dann auch noch eine Menge an kleinen Nagern - die keine Angst mehr haben vor dem Menschen.
Ich bleibe dabei - ich lebe im Mittelalter!
Ich wünsche mir die Zeit zurück wo es noch
Höflichkeit, Respekt und Anstand gab.
Ich wünsche mir das unsere Kinder/Enkelkinder
in einer besseren Welt aufwachsen.
Aber ein Geist der Lampe gibt es leider nicht
Wir können alle nur bei uns selbst anfangen
und dürfen nie aufhören
an das Gute im Menschen zu glauben.
💕 Herzliche Grüße Patricia 💕
PS
Nicht das ihr denkt,
mir geht es nicht gut - doch mir geht es sehr gut.
Ich bin dankbar für mein Leben - ich bin glücklich.
Ich liebe meine Familie und ich liebe meinen Beruf.
Mir wird soviel Liebe geschenkt und Dankbarkeit
entgegengebracht - mehr geht nicht.
Deswegen schmerzt es mich, wenn ich sehe wie sich alles verändert.
ja.. man darf eigentlich keine Nachrichten mehr lesen
AntwortenLöschenes wird auch fast nur über dsa Negative berichtet
und durch die schnellen Medien wird auch der kleinste Pups gleich breitgetreten
noch bissel aufgebauscht
schon ist es eine perfekte Meldung
Positives??Das gibt keine Schlagzeile
man kann wirklich nur sehen dass man im eigenen Umfeld
vorbildlich handelt
färbt ja vielleicht auch mal ab
liebe Grüße
Rosi
Es tut mir sehr leid, dass Du Dich unwohl, um nicht zu sagen unsicher fühlst.
AntwortenLöschenIch wohne auf dem Dorf, im Speckgürtel von München. Da gibts das (noch) nicht. Aber auch hier haben sich die Zeiten geändert.
Pass auf Dich auf.
BG Sunny
Ich muss ja sagen, hier bemüht man sich tatsächlich, dass die Stadt immer sauber ist. Im letzten oder vorletzten Jahr wurde allerdings ein "Kunstwerk" auf dem Synagogenplatz ausgestellt. Es bestand aus mehreren gepressten gigantischen Müllwürfeln (die nach kurzer Zeit zum Himmel stanken). Und das war die Menge an Müll, die in Freiburg TÄGLICH auf die Straße geworfen wird! Ich war entsetzt.
AntwortenLöschenAllerdings hab ich auch schon miterlebt, wie ein älterer Herr in der Straßenbahn fast Schläge von einem Halbstarken bekommen hätte, nur weil der Mann den jugendlichen Idioten darauf hinwies, dass es sich nicht gehört, in der Bahn sein Kaugummipapier einfach auf den Sitz gegenüber zu schnippen und ihn freundlich bat, es einzusammeln und am nächsten Mülleimer zu entsorgen.
Wilde Müllkippen und nach Urin stinkende Ecken haben wir auch ein paar. Aber die Müllkippen eher in den sozial schwachen Stadtteilen bzw. in gewissen Straßen. Im Dunkeln oder zu später Stunde bin ich aber auch nicht mehr gerne unterwegs und manche Ecken meide ich inzwischen sogar tagsüber, wenn es eben geht.
Ich habe es mir tatsächlich während der Pandemie abgewöhnt, täglich die Nachrichten anzuschauen. Ja, man sollte informiert bleiben. Aber ich schaue nicht mehr täglich. Es wird mir einfach zu viel mit dem ganzen Wahnsinn in der Welt. Denn seien wir mal ehrlich, aktuell sieht es gefühlt überall gleich mies aus.