Eines Tages wacht man auf und

es gibt keine Zeit mehr, all die Dinge zu tun

die man immer machen wollte.

Also mach es jetzt!


Original von Paulo Coelho

Montag, 10. Dezember 2018

Für ein gesundes Miteinander

Dieser Blogpost enthält Werbung ohneAuftrag

 

Ich bin kein Mitglied der "DAK-Gesundheit" und kenne die Agentur "Philipp und Keuntje" auch nicht persönlich! Ich bin einfach nur begeistert von dieser Werbekampagne und möchte sie mit Euch teilen! Ich danke der DAK und der Agentur Philipp und Keuntje für die Erlaubnis ihre Bilder zu verwenden!

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Worum geht es?
Wie schon im Blogtitel erwähnt geht es um ein gesundes Miteinander!

Wir alle spüren es, daß das Miteinander auf der Strecke bleibt! Immer mehr ICH und weniger WIR! Menschen werden gehasst für ihr Anderssein und Beschimpfungen/Bedrohungen sind an der Tagesordnung!

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©Philipp und Keuntje


Die Agentur Philipp und Keuntje aus Hamburg [Werbung] hat den Kreativ-Etat der DAK gewonnen und diese Werbekampagne mit ihren jungen, coolen Grafiken unterstützt.

In den letzten Tagen sind mir immer öfter diese bunten Werbeplakate aufgefallen, leider sass ich immer im Auto und konnte nur ein Bruchteil lesen - aber das was ich gesehen habe hat mich angesprochen und berührt.

PUK Motiv 4_4c
©Philipp und Keuntje

Das war das 1. Plakat was ich gesehen habe und mir liefen sofort ein paar Tränen!
Warum? Nun ja, ich arbeite im ambulanten Pflegedienst und bekomme täglich die Einsamkeit der Senioren/-innen mit und ich bin auch Oma! Merke wie es ist, im digitalen Zeitalter Oma zu sein - tägliche Bilder, Skypen, Sprachnachrichten - all das ist nichts gegen eine kuschelige Umarmung, riechen, spüren der kleinen Mäuse! Gemeinsames spielen und lachen, kuscheln - all das geht digital nicht! Es live zu erleben, ist dagegen unbezahlbar! Es wärmt das Herz - es macht glücklich! Man darf aber auch nicht vergessen, daß das digitale Oma/Opa drücken besser ist als nichts! Gerade wenn die Lieben im Ausland wohnen. Wer glücklich ist bleibt hoffentlich länger gesund!

Ich kann mich heute noch erinnern wie es bei meiner Oma war: der Geruch, das ticken der Wanduhr! Das gedämpfte Licht beim Fernseh schauen! Die Häppchen die Oma zum Abendbrot gemacht hat - das gemeinsame einschlafen! Der Geruch von Opas Pfeife....... 


PUK 5_4c
©Philipp und Keuntje

Wer kennt es nicht! Ist es nicht erschreckend wieviele Menschen tatsächlich nur noch auf ihr Handy glotzen! Das Gegenüber wird gar nicht mehr wahr genommen! Unterhaltung? Was ist das? Egal ob im Café oder Restaurant das Handy ist stets dabei, das Essen muss auf Instagram gepostet werden, die Location uvm. Wie ist eigentlich die Atmosphäre in diesem Lokal? Wie riecht das Essen? Wie schmeckt das Essen? Nebensächlich! Hauptsache man instagramt/twittert oder setzt bei WP eine Statusmeldung ab! 

oder noch ein anderes Beispiel:

Mutter mit Kinderwagen! 
Das Kind liegt, sitzt gelangweilt im Kinderwagen - weil die Person die den Kinderwagen schiebt, lieber am Handy wurschtelt - mit einer Hand versucht den Kinderwagen zu schieben, was oft kläglich scheitert! Verbale oder Nonverbale Kommunikation mit dem Kind! Fehlanzeige! Traurig! Wir haben unseren Kindern noch was erzählt, vorgesungen und Tiere, Natur gezeigt. Gott sei Dank gibt es immer noch Ausnahmen!

Gassirunden mit dem Vierbeiner
Hat man sich früher noch gegrüßt und unterhalten, geht man heute schweigend aneinander vorbei - egal ob der Hund vielleicht den anderen Hund begrüßen will, es wird an der Leine gezerrt und der Hund wird zum weitergehen gezwungen! Kothaufen werden mal eben locker übersehen, weil man muss ja am Handy tippen/lesen!
Ich bin glücklich das meine Gassirunden anders verlaufen sind und mir meinen Sonnenschein ins Leben gebracht haben.

Ich denke Euch fallen auch noch genügend andere Beispiele ein!
Früher gab es das Märchen vom
heute guckt Hans auf´s Handy!


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©Philipp und Keuntje

Ist Euch auch aufgefallen das die Sprache rauer, aggressiver geworden ist!? Allein schon wie die Jugend sich anspricht: ey Alter! Na du Spast! uvm Wenn du heute jemanden anlächelst dann musst Du aufpassen das es nicht falsch gedeutet wird! Geht mal mit offenen Augen/Ohren durch die Stadt! Kaum einer lächelt - jeder guckt grimmig oder teilnahmslos drein (oder guckt auf das Handy) Grüße mal jemanden oder wünsche ihm einen schönen Tag - sei sicher - dein Gegenüber erschrickt und fragt sich was Du von ihm willst! Nichts! Nur freundlich sein! Alle sind nur noch gestresst, jagen und rennen durch die Welt und bekommen nichts mehr mit! Was ist mit dem tollen Sonnenaufgang? Der purpur farbene Himmel? Das zwitschern der Vögel? Der Straßenmusikant? Ich sehe/höre das alles noch! und Du?


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©Philipp und Keuntje

Zu dick - zu dünn! Zu groß - zu klein! Krumme Nase! Wer kennt das nicht! Der Blick in den Spiegel wird zur Qual, weil man sich nicht schön genug findet! Die Medien gaukeln uns ein Schönheitsideal vor - den es so gar nicht gibt! JEDE/R ist schön! Man muß es nur zulassen! Der Duden definiert schön unter anderem so:
  • ..von einem Aussehen, das so anziehend auf jemanden wirkt, dass es als wohlgefällig, bewundernswert empfunden wird z.B " ein schöner Mann/eine schöne Frau"
  • .... in seiner Art besonders reizvoll, ansprechend, sehr angenehm oder wohltuend auf das Auge oder Ohr wirkend. z.B. "schöne Farben, Kleider, Musik...."

"Schönheit liegt im Auge des Betrachters!"



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©Philipp und Keuntje

Lachen ist gesund! Wann habt ihr das letzte Mal so richtig herzlich gelacht? Es passiert viel zu selten, oder? Heute wird viel gekünstelt gelacht/gelächelt - das Herz ist nicht dabei! Ich kann es noch und meine Töchter auch! Wir können lachen bis uns die Tränen kommen, der Bauch weh tut und man keine Luft mehr bekommt! Lachen ist ansteckend!



Sind das nicht tolle Werbeplakate? Ich bin so begeistert!
Ich musste einfach einen Post darüber verfassen, die Plakate und diese Kampagne die dahinter steckt haben mich sehr berührt! Lasst uns alle aufstehen für ein gesundes Miteinander! 

DANKE! 
💕 Herzliche Grüße Patricia 💕

Kommentare:

  1. Ich bin voll bei dir. Genau das stelle ich auch immer wieder fest und es erschreckt mich.So sind z.B. Verkäuferinnen im Supermarkt echt dankbar, wenn sie freundlich angesprochen und angelächelt weren. Ist das wirklich so schwer. Ich gebe aber auch zu, dass es auch an dieser Stelle oft grimmige Damen und Herren gibt.
    Erschrenkend finde ich auch, wie unsere NWK'e heute miteinander umgehen. Gegenseitige Hilfe?! Oft Fehlanzeige :-( "Ich habe jetzt Pause" und ja da muss ganz wichtig ins Handy geschaut werden.

    Tja, so ist das. Ich aber mache das so nicht mit. Ich rede noch mit den Menschen. Und die können es tatsächlich auch noch, zumindest die meisten!
    Marion

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    1. Hallo Marion, ich rede auch noch mit Menschen! Meine Kollegen/innen verstehen nicht das ich kein Internet auf dem Handy habe somit auch kein WP - ich habe ein günstiges Handy und das reicht mir vollkommen aus. Ich benötige es nur für den Notfall, hin und wieder eine SMS und für Bilder meiner Enkelkinder, ansonsten schaue ich das TEil nicht an. Ins Internet kann ich Zuhause gehen und selbst das ist mir manchmal schon zuviel! Ich wünsche Dir noch eine schöne Zeit! Sag mal gibt es 2019 wieder ein Restefest? Ich möchte meiner Nähmaschine wieder mehr Aufmerksamkeit schenken. Liebe Grüße Patricia

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  2. Persönliche, freundschaftlich und bisweilen liebevolle Kontakte sind das Salz in unserer sozialen Suppe. Und essenziell für unser Wohlbefinden. Da gebe ich Dir völlig recht.
    Mein Sohn beklagt sich oft, dass er von älteren Menschen ganz böse angeschaut wird, wenn er sie freundlich grüßt, wie ers gelernt hat. Vermutlich weil die, wie Du sagst, annehmen, dass man "was" von ihnen will. Und zwar was anderes als einfach nur höflich sein.
    Ich habe es schon mal geschrieben, ich lebe auf dem Dorf und lose in einem großen Familienverbund, wo alle immer gemeinsam feiern. Oder eben auch mal arbeiten. Und jeder macht dann eben das, was er schon kann oder noch kann. Das ginge bestimmt auch mit Menschen, mit denen man nicht verwandt, aber verbunden ist. Und ja, wahrscheinlich liegt es am Egoismus der Menschen. Und das Unvermögen zu erkennen, dass einer alleine nicht wirklich was ausrichten kann.
    LG Sunny

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    1. Hallo Sunny, da wären wir wieder bei einer Mehrgenerations-WG "einer für alle - alle für einen" Es gibt sicherlich Menschen für die das wundervoll ist, für mich wäre das nichts! Wie sagte Ela so schön: Lasst uns das lächeln wieder lernen und verbreiten! Liebe Grüße Patricia

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  3. oh ja ich verstehe Deine Begeisterung. Gefällt mir auch was ich sehe :)
    Danke dass Du Dir die Mühe gemacht hadt, ich hatte nämlich bisher keines dieser Plakate gesehen.
    Liebe Grüße Tina

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    1. Bitte gerne! Ich musste das einfach machen! Liebe Grüße Patricia

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  4. Ich hab ein paar dieser Plakate schon gesehen, und fand sie auch klasse! Schön, dass Du einen Post darüber verfasst hast, denn sie sind es echt wert, gezeigt zu werden!
    Liebe Grüße, Maren

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  5. Werbung die zum nachdenken anregt. Das gefällt mir sehr. In einer so schnelllebigen Zeit.
    Ein toller Gedanke :))
    LG heidi

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  6. Liebe Patricia,

    ach Mensch, schön jemanden gefunden zu haben, der auch halbwegs so tickt wie ich. Ich bin ja Dinosaurier, ich habe kein Schmartphone, nicht dass ich damit nicht zurechtkommen würde, nee nee, dass ist es nicht wo ich doch den ganzen Tag mit Computer etc. zu tun habe. Ich habe mich bewusst vor einigen Jahren, als dieser Hype aufkam dagegen entschieden. Ich habe immer noch ein altes Nokia-Prepaid-Handy womit ich im Notfall telefonieren kann, mehr brauch ich nicht. Tagsüber bin ich im Geschäft und habe ein Telefon, daheim auch immer noch einen Festnetzanschluss um mit meiner Mama am Sonntag zu telefonieren. Ich lege keinen Wert darauf mit Whatsapp vollgemüllt zu werden, wenn ich was zu erzählen habe mache ich das persönlich und ich fahre gut damit. Ich muss nicht immer erreichbar sein, meine Lieben erreichen mich auch so wenn sie möchten.

    Liebe Grüße, Burgi und tolle Aktion

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  7. Huhu Patricia,
    ja, mir ist die Kampagne auch an vielen Bahnhöfen aufgefallen und sie hat mich ebenso berührt wie Dich.
    Ich verstehe allerdinsg ach, dass es nicht unbedingt schön ist, nein, Stress eher, mit vielen Menschen in ein Bahnabteil eingepfercht zu sein. Da nimtm man alles zur Hilfe, was ablenkt. Allerdings gehe ich freundlich und respektvoll auf Personen zu und ernte damit meist ein Lächeln oder eine nette Bemerkung zurück. Ich habe eher den Eindruck, dass die Menschen richtigdankbar sind, wenn man nett zu Ihnen ist.
    Manchmal überwinde ich mich auch und mache Fremden Komplimente - wegen einer Frisur, einem tollen Kleidungsstück oder einem schönen Duft. Das ist toll - nicht nur für das Gegenüber, vor allem für einen selbst!
    Danke, dass Du die Motive hier noch einmal veröffentlicht hast!
    Herzlich gestimmt grüßt Dich
    Edna Mo

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  8. Da kann ich nur zustimmen, die tollen Werbeplakate gefällt mir ausgesprochen gut!
    Ein ganz toller Beitrag und wundervoll geschrieben und so wahr, vielen Dank! Das regt mich zum Nachdenken an!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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Danke das Du mir schreibst, ich freue mich sehr von Dir zu lesen.
Ich wünsche Dir einen schönen Tag!